Die Filme des Amerikaners Julien Bryan

Der amerikanische Reporter und Kameramann Julien Bryan war vermutlich der einzige ausländische Journalist, der 1939 während der Belagerung Warschaus durch die deutsche Wehrmacht in der Stadt war. Das machte ihn bekannt. Sein damals entstandener Film Siege wurde 2006 als „einzigartiges, erschütterndes Dokument der grausamen Brutalität des Krieges“ in das US-amerikanische National Film Registry aufgenommen. Zuvor schon, im September 1937, war er durch Nazi-Deutschland gereist, hat große Städte und kleine Orte besucht. Gleichsam wie ein Ethnologe beobachtete er die Deutschen mit der Kamera in ihrem Alltag. Immer wieder geraten dabei auch Hakenkreuz und Uniformträger ins Bild und Details wie etwa Parkbänke, die für Arier reserviert sind. Manche seiner Aufnahmen erscheinen später in US-Wochenschauen, die meisten aber werden nie gezeigt.

HELDEN DER GESCHICHTE und die Agentur Karl Höffkes haben Bryans Filme zu einem einmaligen Dokument einer Deutschlandreise im Jahr 1937 zusammengefügt und kommentiert (auf DVD, 90 Minuten).

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